Rückforderung von Kredit-Bearbeitungsgebühren

Der BGH entschied am 04.07.2017 in zwei Verfahren (XI ZR 562/15 und XI ZR 233), dass laufzeitunabhängige Bearbeitungsentgelte in Darlehensverträgen unwirksam seien. Hierbei stellte der Bundesgerichtshof in den Vordergrund, dass es nicht maßgeblich darauf ankomme, ob es sich bei dem Darlehensnehmer um einen Unternehmer oder einen Verbraucher handelt. Als Gastautor für das Magazin finanzwelt.de hat Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek die Fakten unter dem nachfolgenden Link anschaulich zusammengefasst.

finanzwelt.de-Artikel vom 6. Juli 2017

Rechtsanwalt Sochurek: "Für betroffene Unternehmer können erhebliche Summen auf dem Spiel stehen, da die Höhe der Bearbeitungsentgelte (Bearbeitungsgebühren) bei Unternehmerdarlehen üblicherweise mit der Darlehensvaluta korreliert. “
Gegenwärtig erreichen uns zahlreiche Anfragen zu dieser Thematik, weshalb wir nachfolgend die Rechtslage und die maßgeblichen Gesichtspunkte für Betroffene zusammenstellen möchten.

Wir, Peres & Partner, sind keine „Verbraucherschutzkanzlei“ und auch keine „Anlegerschutzkanzlei“, sondern eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei, die unter anderem darauf spezialisiert ist, Konflikte zwischen Unternehmen oder anderen Marktakteuren effizient und möglichst geräuschlos zu bereinigen.

Wir möchten an dieser Stelle die Rechtslage darstellen und ihnen eine Vorgehensweise vorschlagen, wie Sie zu einem wirtschaftlich sinnvollen Ergebnis zu gelangen können, ohne die Geschäftsbeziehung zu Ihrer Bank nachhaltig zu belasten. Die Sozietät besitzt im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts eine langjährige Expertise. Herr Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek ist ein gefragter Experte für diesen Bereich. Zu Bearbeitungsentgelten äußerte er sich aktuell in der Finanzwelt

Weitere Fragen und Antworten

Warum kann die Bearbeitungsgebühr zurückgefordert werden?

Kann von der Bank mehr als das reine Bearbeitungsentgelt im Sinne eines Ausfallschadens gefordert werden?

Welche Verträge sind betroffen?

Gibt es einen Zeitraum, ab dem die Ansprüche verjährt sind?

Wird die Beziehung zu meiner Bank durch eine Rückforderung dauerhaft belastet?

Wie sollte am besten vorgegangen werden?

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Pressemitteilung des BGH